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Der Feind in meinem Topf, ... Buch, ... Kopf - oder alles Einstellungssache?

In dem Buch "Der Feind in meinem Topf" geht es darum, dass es viele Ernährungsvorschriften gibt, die sich gegenseitig widersprechen und darum, dass immer mehr Menschen einer dieser extremen Diäten nacheifern. Das Buch steht dafür, dass viele von uns verlernt haben (mich sicherlich eingeschlossen) einfach auf unseren Körper zu hören, zu essen was gut tut und schmeckt.

Ich glaube diese Kritik lässt sich auch auf andere Lebensbereiche ausweiten. Zum Beispiel auch auf mein Lieblingsthema die Positive Psychologie (PP). Glückratgeber verbuchen gerne DIE eine Wahrheit für sich (ohne auch nur wissenschaftlich basiert zu sein - nicht dass die Wissenschaft "die Wahrheit" wüsste). Der Zwang immer gut drauf sein zu sollen, und der Gedanke, dass man nur den falschen Lifestyle pflegt, wenn man nicht ausnahmslos gute Stimmung hat, erzeugt Druck, der sicherlich kontraproduktiv ist. Ursprünglich geht es in der PP aber gar nicht um ständiges Himmelhochjauchzen, sondern um authentisches Zufriedensein inklusive Tiefs, aus denen man Lernen und Wachsen kann. Damit rechtfertige ich meine Leidenschaft für die PP, mit "EIGENTLICH ist das anders gemeint". Aber vielleicht macht es das nicht unbedingt besser. Außerdem habe ich trotzdem das Gefühl, dass mich die PP sehr wohl weitergebracht hat, obwohl ich sie schon ziemlich ernst nehme. Also alles Einstellungssache?!

Vor kurzem habe ich gelesen, dass Studien dazu, was gute Eltern ausmacht, daran scheitern, dass natürlich nur Eltern an den Studien teilnehmen, die Interesse daran haben, was gute Eltern ausmacht. Das heißt, selbst wenn man sich nur Bücher über Kindererziehung kauft und diese gar nicht liest, bedeutet das trotzdem, dass man vermutlich auf dem richtigen Weg ist- einfach deshalb, weil es einem wichtig ist eine gute Mutter / ein guter Vater zu sein. Kurzum: Auch in Sachen Kindererziehung ist die Einstellung und nicht das anhängen an dogmatischen Erziehungsrichtlinien der Weg zum Erfolg.

 Hierzu gibt es sicherlich noch viele weitere Beispiele.

Laut Kontradief-Zirkeln, eine Beschreibung von ca. 20-Jahresphasen, sind wir momentan im Bewusstseinszeitalter. Anscheinend hat aber Bewusstsein und Aufmerksamkeit für alle Lebensthemen nicht nur Vorteile. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie wohl der nächste Zeitraum benannt wird (davor war das Informationszeitalter). Ich bin gespannt, was uns als nächstes tolles einfällt :D!

 

24.2.16 19:00

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